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| Alexandra Teixeira

Dein Stil in der Pflege: Erlaubte & praktische Accessoires

Funktionalität ist im Pflegealltag das A und O – doch wer sagt, dass du dabei auf deinen persönlichen Stil verzichten musst? In deinem Beruf, wo das Wohl deiner Patientinnen und Patienten an erster Stelle steht, sind die Regeln für Arbeitskleidung zu Recht streng. Trotzdem gibt es viele Wege, deiner Persönlichkeit Ausdruck zu verleihen, ohne Sicherheit oder Hygiene zu gefährden.

Dieser Beitrag zeigt dir, wie du deinen Arbeitsalltag mit kleinen, aber feinen Details bereichern kannst. Es geht darum, dich in deinem Outfit wohlzufühlen, den Teamgeist zu stärken und gleichzeitig professionell und verantwortungsbewusst aufzutreten. Wir beleuchten, welche Accessoires erlaubt und praktisch sind und welche aus gutem Grund im Spind bleiben sollten – denn deine Sicherheit und die deiner Patientinnen und Patienten stehen immer an erster Stelle.

Grundregeln: Was darfst du überhaupt tragen?

Bevor wir in die Welt der stilvollen Accessoires eintauchen, ist es wichtig, die Grundlagen zu kennen. In jeder Pflegeeinrichtung gelten spezifische Hygiene- und Arbeitsschutzrichtlinien, die immer Vorrang haben. Diese dienen deinem Schutz und dem deiner Patientinnen und Patienten.

Die häufigsten Vorschriften umfassen:

  • Schmuck: In den meisten Fällen ist Schmuck an deinen Händen und Unterarmen, wie Ringe, Armbänder oder Uhren mit Gliederarmbändern, verboten. Der Grund ist klar: Unter Schmuck können sich Keime ansammeln, die auch bei der Händedesinfektion nicht vollständig entfernt werden. Lange Halsketten oder große Ohrringe können zudem eine Verletzungsgefahr darstellen. Oft sind nur schlichte Ohrstecker erlaubt.
  • Fingernägel: Kurze, saubere und unlackierte Fingernägel sind hier der Standard. Gelnägel oder Nagellack können absplittern und sind leider ideale Brutstätten für Bakterien.

Unser Tipp für dich: Die genauen Richtlinien können sich von Einrichtung zu Einrichtung unterscheiden. Frag im Zweifel immer bei deiner Stationsleitung oder dem Hygienemanagement nach, was in deinem Arbeitsumfeld erlaubt ist. So bist du stets auf der sicheren Seite und vermeidest unnötigen Stress.

Dein Stil mit Verantwortung: Diese Accessoires gehen immer

Deine Persönlichkeit im Beruf zu zeigen, bedeutet nicht, gegen Regeln zu verstoßen. Es geht darum, die erlaubten Möglichkeiten kreativ zu nutzen. Hier sind einige praktische und zugelassene Wege, wie du deinem Arbeitsoutfit eine persönliche Note verleihen kannst:

Uhren für den Pflegealltag

Eine Uhr ist im Pflegeberuf unverzichtbar. Wähle ein Modell, das sich leicht desinfizieren lässt. Ideal sind Uhren aus Silikon oder Metall mit einer glatten Oberfläche ohne Rillen oder Verzierungen. Viele Pflegekräfte setzen auf spezielle Schwesternuhren, die am Kasack befestigt werden und dich so bei der Händedesinfektion nicht stören.

Namensschilder und Ausweishalter

Dein Namensschild oder Ausweis ist ein fester Bestandteil deiner Arbeitskleidung. Mit individuellen Clips, bunten Lanyards oder Jojos kannst du hier einen persönlichen Akzent setzen. Ein Halter in deiner Lieblingsfarbe oder mit einem dezenten Muster macht dein Schild zum kleinen Hingucker und stärkt die Wiedererkennung – auch bei deinen Patientinnen und Patienten.

Funktionaler und stilvoller Haarschmuck

Lange Haare müssen aus hygienischen Gründen zusammengebunden werden. Das bedeutet aber nicht, dass du auf Stil verzichten musst. Stoff-Scrunchies, schlichte Haargummis oder Haarklammern, die farblich auf deinen Kasack abgestimmt sind, sind eine wunderbare Möglichkeit, Funktionalität und Mode zu verbinden.

Praktisch & pflegeleicht: Accessoires, die den Alltag erleichtern

Manche Accessoires sind nicht nur stilvoll, sondern auch echte Alltagshelfer für dich. Sie sorgen dafür, dass du alles Wichtige griffbereit hast und dich ganz auf deine Arbeit konzentrieren kannst.

  • Mini-Taschen oder Gürteltaschen: Kleine, am Gürtel befestigte Taschen bieten Platz für Kugelschreiber, Handschuhe, Desinfektionsmittel oder dein Telefon. So hast du die Hände frei und alles Wichtige sofort zur Hand.
  • Pflegefreundliche Stoffe: Achte bei deiner Kleidung auf atmungsaktive und waschfeste Materialien. Stoffe, die sich leicht reinigen lassen, erleichtern deinen Alltag und sehen länger gepflegt aus.
  • Kleine Helfer zur Selbstfürsorge: Ein Lippenbalsam in der Tasche gegen trockene Lippen, eine kleine Tube Handcreme für die Pausen und ein Ersatz-Haargummi sind kleine, aber wertvolle Begleiter, die zu deinem Wohlbefinden beitragen – denn Selbstfürsorge ist wichtig!

Ausdruck von Persönlichkeit und Teamgeist

Accessoires sind mehr als nur Dekoration. Sie können dein Wohlbefinden steigern und das Gemeinschaftsgefühl im Team stärken. Wenn ihr euch zum Beispiel auf eine gemeinsame Farbe für Lanyards oder Socken einigt, schafft das eine subtile, aber sichtbare Verbindung.

Sich in deinem Outfit wohlzufühlen, trägt nachweislich zur Motivation bei. Wenn du das Gefühl hast, trotz Uniform ein Stück von dir selbst zeigen zu können, gehst du selbstbewusster und positiver durch den Tag. Das spüren nicht nur du, sondern auch deine Patientinnen und Patienten sowie deine Kolleginnen und Kollegen.

Tabu-Zone: Was besser im Spind bleibt

Zur Vollständigkeit möchten wir dich noch einmal daran erinnern, was im Pflegealltag definitiv keinen Platz hat, da es ein Hygiene- oder Sicherheitsrisiko darstellt:

  • Schmuck mit Anhängern, lange Ketten oder Ringe jeglicher Art.
  • Offene Schuhe, wie Sandalen oder Clogs mit Löchern.
  • Auffällige, lange oder bunte Kunstnägel.
  • Starkes Parfüm oder sehr auffälliges Make-up.

Diese Regeln dienen dem Schutz aller und sind ein Zeichen von Professionalität und Respekt gegenüber den Menschen, die dir anvertraut sind.

Stilvoll, sicher, selbstbewusst

Pflege mit Stil ist absolut möglich – solange Funktionalität und Hygiene für dich im Vordergrund stehen. Es sind oft die kleinen Details, die einen großen Unterschied machen und dir helfen, dich auch an langen und anstrengenden Tagen wohlzufühlen. Indem du bewusst Accessoires wählst, die sowohl praktisch als auch persönlich sind, verbindest du Professionalität mit deiner Individualität.

Zeig Persönlichkeit – aber immer mit Rücksicht auf deine Patientinnen und Patienten und dein Team. Denn wahre Professionalität zeigt sich nicht nur in dem, was wir tun, sondern auch darin, wie wir es tun: mit Sorgfalt, Respekt und einer positiven Ausstrahlung. Du machst einen wichtigen Unterschied!